UEC-Raketentriebwerke wurden beim Start der "Sojus" erfolgreich getestet

UEC-Raketentriebwerke wurden beim Start der "Sojus" erfolgreich getestet

Bild: Verteidigungsministerium der Russischen Föderation

Die Serienraketenmotoren RD-107A/108A, hergestellt von der PJSC Kuznetsov, dem Unternehmen der United Engine Corporation mit Sitz in Samara, sorgten im Interesse des russischen Verteidigungsministeriums für den erfolgreichen Start der "Sojus-2.1a"-Rakete mit der Oberstufe "Fregat" und dem Satelliten "Meridian".

Der Start fand am 30. Juli um 08:55 Uhr Moskauer Zeit vom Kosmodrom Plesetsk in der Region Archangelsk statt.

Die triebwerke des Unternehmens, die auf der I. und II. Stufe der Raumfahrt-Rakete "Sojus-2.1a" installiert sind, haben sich bewährt.

Drei Minuten nach dem Start wurde die Rakete mit Hilfe des bodengebundenen automatisierten Kontrollkomplexes, des nach Hermann Titov benannten Main Space Testing Center, zur Eskorte angenommen.

Zu dem geschätzten Zeitpunkt wurde das Raumschiff "Meridian" in die Zielumlaufbahn gebracht und zur Kontrolle der Bodenstation der Luftstreitkräfte eingesetzt. Eine stabile Telemetrieverbindung mit dem Satelliten wurde hergestellt und wird aufrechterhalten.

Die On-Board-Systeme der "Meridian"-Raumfahrzeuge funktionieren einwandfrei.

Der Satellit soll die Kommunikation zwischen Seeschiffen und Eisaufklärungsflugzeugen im Bereich der Nordseeroute sowie zwischen Küsten- und Bodenstationen sicherstellen und das Netz der Satellitenkommunikationsstationen in den nördlichen Regionen Sibiriens und des Fernen Ostens erweitern.

Der Einsatz von "Meridian"-Satelliten im hochelliptischen Orbit wird es ermöglichen, die betrieblichen, technischen und wirtschaftlichen Eigenschaften bestehender Kommunikationseinrichtungen durch Erweiterung der verwendeten Frequenzbereiche, Einführung zusätzlicher Läufe, Erhöhung der aktiven Lebensdauer im Orbit und höhere Zuverlässigkeitsindikatoren zu verbessern.