Die KAMAS stellt sich auf vaterländische Motorkraftstoffversorgungssysteme um

Die KAMAS stellt sich auf vaterländische Motorkraftstoffversorgungssysteme um

Foto: KAMAS PAO

Die meisten KAMAS-Kraftwagenmotoren werden 2019 mit den neuen Kraftstoffversorgungssystemen des Altajsk Standorts für präzise Fabrikate ausgerüstet. Es wurde im Rahmen der festlichen Zeremonie anlässlich des Starts in dem Altajsk Standort für präzise Fabrikate (AZPI) der ersten Serienproduktionslinie der Altay Common Rail System Motorkraftstoffversorgungssysteme angekündigt. Der symbolische Anlauf einer neuen Produktionslinie hat der stellvertretender General- und Exekutivdirektor der KAMAS PAO Herr Gerassimov, Jurij, veranlasst.

Jurij Gerassimov hat während des Termins berichtet, dass die meisten KAMAS-LKW-Motoren mit neuen Kraftstoffversorgungssystemen von Altajsk schon 2019 ausgerüstet werden. "Ich glaube, circa 70% von Motoren werden in unserer Produktion durch Altay Common Rail System Pumpen ausgerüstet werden. Wir rüsten mit diesem System die Vorserien-LKW heute schon aus. Das System wurde getestet und freigegeben. Ich hoffe, wir stellen unsere Fabrikate, dafür dieses System geeignet ist, auf AZPI-Produkte vollkommen um." Der KAMAS Exekutivdirektor hat auch erwähnt, dass das Unternehmen 2019 ein neues Fahrzeug der K-5-Generation auf den Markt bringt.

"Das ist unser gemeinsames Projekt mit Daimler. Das Fahrzeug bekommt einen neuen Sechszylinder-Reihenmotor, der auf KAMAS-Basis vollkommen produziert und mit dem Altay Common Rail System-Kraftstoffversorgungssystem ausgerüstet wird", erläutert Jurij Gerassimov. "Wir haben uns ab 2018 auf "Euro-5" Motorstandard in Russland umgestellt, wobei die AZPI-Pumpen den "Euro-5" und "Euro-6"-Forderungen genügen."

Laut Jurij Gerassimov, ist das Ergebnis dieser innovativen Projekte im Rahmen des Einfuhrersatzes kaum zu überbewerten. "Für uns bedeutet es, vor allem, unsere Unabhängigkeit von äußeren Lieferanten. Des Weiteren, hat es sicher auch Produktionskostensenkung zur Folge, weil die russischen Kraftstoffversorgungssysteme um 30% preisgünstiger als die eingeführten sind. Es trägt unserer Wettbewerbsfähigkeit in dem LKW-Marktbereich bei“, - bemerkt er. – „Ich bin der Meinung, auch die zweite AZPI-Altay Common Rail System-Kraftstoffversorgungssystemproduktionslinie wird auch für unsere Projekte produzieren."

Die neuen AZPI-Projektkosten belaufen sich auf gesamt 600 Mio. RUR. Der AZPI-Standort wird die Dieselmotorstandorte der Euro-5 und Euro-6-Umweltschutzklassen der russischen Produzenten, darunter auch KAMAS, beliefern. Kein Hersteller in Russland produziert komplette Kraftstoffversorgungssysteme. Ausländischer Kraftstoffversorgungssystemmarktanteil in Russland beläuft sich zurzeit auf circa 98%.