Rosoboronexport hat seit 15 Jahren Produkte im Wert von 115 Milliarden US-Dollar ausgeliefert

Rosoboronexport hat seit 15 Jahren Produkte im Wert von 115 Milliarden US-Dollar ausgeliefert


Rosoboronexport, der einzige russische staatliche Vermittler im Export und Import von Produkten, Technologien und Dienstleistungen mit militärischem und doppeltem Verwendungszweck, feiert in diesem Jahr seinen 15.Jahrestag. Im Laufe dieser Jahre hat das Unternehmen russische Produkte im Wert von mehr als 115 Milliarden US-Dollar in 116 Länder ausgeliefert. Der Generaldirektor von Rosoboronexport Anatolij Issajkin fasste die Arbeitsergebnisse und kündigte wichtigste Tätigkeitsschwerpunkte in der nahen Zukunft an.

 „Lassen wir uns daran erinnern, wo wir angefangen haben: Im Jahr 2000 lag der Umsatz bei nur 2,9 Milliarden US-Dollar. Das heißt, in den letzten 15 Jahren haben wir mehr als eine Vervierfachung des Exportvolumens geschafft“, - sagte Anatolij Issajkin.

Ihm zufolge beträgt der Exportauftragsbestand von Rosoboronexport heute 45 Milliarden US-Dollar. Insgesamt hat sich der jährlich fixierte  Auftragsbestand an russischen Militärprodukten in den letzten seit der Gründung des Unternehmens 15 Jahren verfünffacht.

Im Jahr 2012 betrug der Lieferumfang von Rosoboronexport rund 12,9 Milliarden US-Dollar, in den Jahren 2013 und 2014 – jeweils 13,2 Milliarden US-Dollar.

„Der Anteil der Luftfahrtgeräte beträgt 41% der Gesamtlieferungen. Ausrüstung und Waffen für die Landstreitkräfte – 27%. Es ist eine ziemlich solide Veränderung, denn im Verlauf von 15 Jahren ist mehr als eine Verzehnfachung der Lieferung von Ausrüstung und Waffen für die Landstreitkräfte erzielt worden. Der Lieferumfang von Luftverteidigungsanlagen liegt bei 15% und von Marineanlagen bei 13%. 4% entfallen auf Exportprodukte in anderen Bereichen, einschließlich der weltraumbezogenen, speziellen technischen und anderen Mittel“,- teilte der Generaldirektor von Rosoboronexport mit.

Die größten Abnehmer von Rüstungsgütern sind heute die Länder der Region Asien-Pazifik (42%). Darauf folgen die Staaten im Nahen Osten und Nordafrika (36%) und die lateinamerikanischen Länder und die GUS-Staaten (etwa 9%). Der Anteil an anderen Märkten beläuft sich auf etwa 4%.

Derzeit wird nicht die Ausrüstung, sondern  eine Dienstleistungspalette verkauft
Anatolij Issajkin erinnerte daran, dass Russland seit vielen Jahren den zweiten Platz unter den weltweit wichtigsten Waffenlieferanten einnimmt. Rosoboronexport zielt unterdessen auf weitere Stärkung der russischen Positionen auf dem Weltrüstungsmarkt und auf eine anhaltend hohe Exportleistung ab.

Die größten Aussichten verbindet das Unternehmen mit Kampfjets der Typen Sukhoi und MiG, Kampftrainingsflugzeugen Jak-130,  Hubschraubern der Typen Mil und Kamow, Flugabwehr-Raketensystemen S-400 und Antej-2500, Flugabwehr-Raketensystemen Buk-M2E, Tor-M2E und Panzir-S1, Schiffen der Projekte 22356 und 20382, U-Booten Amur-1650, modernisierten Panzern T-90SM, Kampfschützenpanzern BMP-3, neuen gepanzerten Fahrzeugen Taifun und Tigr, Lenkflugkörpersystemen Iskander-E und anderen Waffen.

Anatolij Issajkin ist sicher, dass das von Rosoboronexport entwickelte Projekt „Komplexe Sicherheit von wichtigsten Verwaltungseinheiten, kritischen Einrichtungen und Grenzen der Staaten“ weltweit nachgefragt sein wird. Das Projekt hat bereits Interesse potenzieller Kunden geweckt. Aufgrund einer eingehenden Analyse möglicher Bedrohungen wurden 10 Modellprojekte integrierter Sicherheitssysteme zum Schutz von Grenzen, Häfen und Küstengebieten wie auch zur Sicherheit von Städten, wichtigen Industrieanlagen, Massenveranstaltungen, usw. entwickelt.  Ein derartiges System erzeugt einen einheitlichen Informationsraum, um die Aktivitäten der Sicherheitskräfte zu koordinieren und zu steuern, sowie die Effizienz des Kampfes gegen Kriminelle und Terroristen, Aufruhr und die illegale Migration deutlich zu erhöhen.

„Wir führen Tausende von einzigartigen Produkten aus. Gleichzeitig wird die gesamte Nomenklatur an Ersatzteilen, Materialien, Werkzeugen, Zusatz- und Trainingsgeräten erfasst und katalogisiert, die für den Betrieb der exportierten militärischen Ausrüstung geliefert werden. Das Volumen dieser Nomenklatur umfasst mehr als 3 Millionen von Nachschubgütern, darunter die Güter, die nach den internationalen Regeln und Normen der NATO katalogisiert worden sind“,- erläuterte der Leiter von Rosoboronexport.

Laut Anatolij Issajkin, wenn zuvor die militärische Ausrüstung als solche verkauft worden war, so wird jetzt eine Dienstleistungspalette angeboten, um den gesamten Lebenszyklus der gelieferten militärischen Ausrüstung (Wartung, Modernisierung, Reparatur und Recycling von abgedienten Waffen) sicherzustellen. Russische Spezialisten richten in vielen Abnehmerländern die Instandsetzungsbasen und Service-Zentren ein, bieten Upgrades und schulen das Militär- und Wartungspersonal.

 „All dies sind sehr wichtige Elemente eines umfassenden Ansatzes von Rosoboronexport zur militärtechnischen Zusammenarbeit, also eines Ansatzes, den unsere Partner in der militärtechnischen Zusammenarbeit ziemlich hoch zu schätzen wissen“, - betonte er.