Auftragsbestand für russische Kriegsmarinetechnik überschritt fünf Milliarden US-Dollar

Auftragsbestand für russische Kriegsmarinetechnik überschritt fünf Milliarden US-Dollar

 

Auf der VII. Internationalen Kriegsmarinemesse IMDS-2015, die vom 01. bis 05 Juli in Sankt Petersburg stattfindet, präsentiert Rosoboronexport Geschäftspartnern aus Ländern der GUS-Staaten und anderen Ländern die gefragtesten Modelle von Waffen und militärischem Geräten für die Kriegsmarine.

Das Unternehmen ist offizieller Sponsor der IMDS-2015 und ein traditioneller Aussteller bei den internationalen Kriegsmarinemessen, die alle zwei Jahre im Messekomplex Lenexpo in Sankt Petersburg stattfinden. Die IMDS ist eine ausgezeichnete Gelegenheit für russische und ausländische Unternehmen in der Branche, um sich dem globalen Markt zu zeigen und den vollen Bauzyklus von Schiffen und Marinewaffen, einschließlich deren Entwicklung, Herstellung, Prüfung, Betrieb und Wartung zu demonstrieren.

Rosoboronexport beabsichtigt, die IMDS-Plattform möglichst effizient zu nutzen, um den ausländischen Besuchern das enorme Potenzial russischer Schiffsbauer und Waffenhersteller vor Augen zu führen

IGOR SEWASTJANOW, STELLVERTRETENDER GENERALDIREKTOR VON ROSOBORONEXPORT

„Der heutige Auftragsbestand von Rosoboronexport für die russische Kriegsmarinetechnik enthält Verträge mit ausländischen Partnern im Wert von mehr als fünf Milliarden US-Dollar, - teilte der Leiter der Delegation von Rosoboronexport, der stellvertretende Generaldirektor, Igor Sewastjanow, mit. – Rosoboronexport beabsichtigt, die einzigartige IMDS-Plattform möglichst effizient zu nutzen, um den ausländischen Besuchern das enorme Potenzial russischer Schiffsbauer und Waffenhersteller, insbesondere bei der Schiffsbesichtigung an den Liegeplätzen am Messegelände und beim Schießen auf dem Schießplatz Rschewka zu demonstrieren“.

Im Rahmen der Messe plant Rosoboronexport, den Geschäftspartnern die Vorteile des russischen integrierten Konzeptes für den Bau und die Ausstattung moderner Seestreitkräfte im Detail vorzustellen und etwa 40 Treffen mit Vertretern der Delegationen aus der Region Asien-Pazifik, Afrika, dem Nahen Osten, Lateinamerika und sogar der Europäischen Union durchzuführen.

Auf der IMDS-2015 hat Rosoboronexport vor, den Besuchern und Teilnehmern der Veranstaltung mehr als 200 Modelle der aktuell geförderten Kriegsmarinetechnik zu präsentieren. Die Unternehmensausstellung basiert auf Erfahrungen der besten Messen der Welt. Sie spiegelt die Grundbedürfnisse des modernen Marktes der Kriegsmarinetechnik wider und lenkt potenzielle Abnehmer auf den Kauf der gefragtesten Produkte wie U-Boote, Fregatten, Korvetten, Patrouillenboote, Küstenzonenüberwachungs- und Küstenschutzsysteme, Marinerüstungsgüter und Munition, technische Ausbildungsgeräte für Fachkräfte und vieles mehr.

Gute Förderungschancen für die russische Kriegsmarinetechnik auf dem Weltmarkt verbindet Rosoboronexport mit hoher Konkurrenzfähigkeit einer großen Anzahl von Modellen, zum Beispiel, von U-Booten der Projekte 636 und Amur-1650, Fregatten der Projekte 11356 und Gepard-3.9, Raketenbooten vom Typ Molnija, Patrouillenbooten Swetljak und Mirasch, Küstenschutz-Raketensystemen Bal-E und Bastion sowie von dem Artilleriesystem A-190 und vielen anderen.

In den letzten Jahren lag der „Kriegsmarine“-Anteil am Gesamtumfang der Ausfuhren von Rosoboronexport im Durchschnitt bei rund 15%, was mit globalen Trends am Waffenmarkt weitgehend im Einklang steht.

In den 15 Jahren seit der Gründung von Rosoboronexport wurden durch das Department für Export von Spezialgeräten und Dienstleistungen der Seestreitkräfte an ausländische Partner Lieferungen der russischen Kriegsmarinetechnik und durch After-Sales-Dienstleistungen mehr als 21 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Ein wesentlicher Teil der Lieferungen entfällt auf Kriegsschiffe. Insgesamt wurden mehr als 40 Einheiten von Kriegstechnik geliefert, von denen ein Drittel auf U-Booten und der Rest – auf Schiffe und Boote entfällt.

Zu den für die militärtechnische Zusammenarbeit wichtigsten „Kriegsmarine“-Verträgen, die durch Rosoboronexport seit 2000 durchgeführt worden sind, zählen: Die Lieferung von Geschwader-Minenbooten des Projekts 956E und des Projekts 956EM und von U-Booten des Projekts 636 nach China; die Lieferung des Flugzeugträgers Vikramaditya und von Patrouillenschiffe des Projekts 11356 nach Indien; die Lieferung von Amphibienlandungsfahrzeuge des Projekts 12322 Zubr nach Griechenland und eines Patrouillenbootes des Projekts 10412 Swetljak nach Slowenien (Verträge mit NATO-Staaten) sowie die Lieferung von russischen Amphibienlandungsboote des Projekts 12061E Murena-E an die Republik Korea.

„Rosoboronexport bemüht sich nach besten Kräften um eine fortschreitende Entwicklung der militärtechnischen Zusammenarbeit, - merkte Igor Sewastjanow an. - Mit dem Potenzial der russischen Verteidigungsindustrie sind wir heute in der Lage, komplexe und technisch anspruchsvolle Projekte überall in der Welt umfassend umzusetzen. Außerdem liefert Russland nicht nur Fertigprodukte der Kriegsmarinetechnik, sondern teilt auch mit Partnern spezifische militärische Technologien für die Lizenzierung und gemeinsame Produktion von Schiffen und Schiffssystemen. Dies ist ein weiterer sehr wesentlicher Vorteil unseres Landes auf dem Weltrüstungsmarkt. Unsere Freunde und Partner in der militärtechnischen Zusammenarbeit sind daher sehr zufrieden mit dieser ausgewogenen, wohlbedachten Zusammenarbeit mit Russland“.