Rekordtauchgang wird mithilfe der Unterwasserausrüstung von Technodinamika aufgestellt werden

Rekordtauchgang wird mithilfe der Unterwasserausrüstung von Technodinamika aufgestellt werden

 

Während einer Expedition ins Polargebiet sollen für einen Tauchtiefenrekord in der Barentssee Geräte verwendet werden, die von der Technodinamika Holding entwickelt sind.

Die Tauch-Expedition, die vom 01. bis 21. Juli stattfinden wird, startet ein groß angelegtes Projekt „Russische Meere“, das zum Ziel hat, die in Russland entwickelten Unterwassergeräte zu testen.

„Die erste Phase der Expedition, die vom 01. bis 21. Juli diesen Jahres stattfindet, wird ins Polargebiet führen. Unterwasser-Forscher aus Tatarstan haben vor, in der Barentssee auf eine Rekordtiefe von mehr als 100 Metern mit russischen Unterwasser-Atemschutzgeräten abzusteigen. Die Expedition wird eine groß angelegte Erforschung der russischen Meere auf Rekordtiefen für Taucher und eine Prüfung von russischen Unterwassergeräten starten“, - sagte Dmitrij Schiller, der Vorsitzende der Abteilung der Russischen Geographischen Gesellschaft in der Republik Tatarstan.

Für einen Rekordtauchgang in der Barentssee wird Tauchausrüstung der Technodinamika Holding zum Einsatz kommen. Das Unternehmen stellt vereisungsfeste Tauchatemregler der Typen BP-171S und BP-172 und den Lungenautomaten LAM-17 zur Verfügung. Neue Geräte können das Problem der Vereisung des Lungenautomaten in extrem kalten Bedingungen lösen und bei Temperaturen von bis zu minus 4 Grad Celsius mindestens zwei Stunden zuverlässig betreiben werden. Das Gerät zur Druckreduktion ist nun einfacher und sicherer als seine Analoga und bisherige Entwicklungen geworden. Darüber hinaus reduziert die federlose Technologie das Gesamtgewicht der Geräte.

Die Expedition hat auch wissenschaftliche und kulturelle Komponenten. Sie wird Informationen über den Zustand der Flora und Fauna der Küstengewässer von Murmansk in einer Tiefe von über 40 Metern ermitteln. Die erhaltenen Proben und Beobachtungen werden Experten am Knipowitsch-Polarforschungsinstitut für Marine Fischerei und Ozeanographie übergeben werden. Eine Erforschung von Meeresorganismen in solch großen Tiefen hat das Institut zuvor nicht durchgeführt, berichtet RIA Novosti.

Während der Expedition wird unter Wasser eine Gedenktafel für Matrosen, die bei Verteidigung des Polargebiets gefallen waren, anlässlich des 70. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg angebracht werden.

An der ersten Phase des Projekts „Russische Meere“ werden 18 Truppenmitglieder und mehr als 15 eingeladene Experten teilnehmen. Auf internationaler Ebene werden die Ergebnisse der Expedition von Bojana Ostoyich, einem Mitglied der Jacques-Yves Cousteau-Truppe, Mitglied des Weltverbandes der Unterwasseraktivitäten ausgewertet werden.

Das Projekt wurde entworfen und umgesetzt von der Unterwasser-Forschungstruppe der Russischen Geographischen Gesellschaft in Kooperation mit der Abteilung der Russischen Geographischen Gesellschaft in der Republik Tatarstan mit der Unterstützung der Regierung der Republik Tatarstan, des Russischen Verbandes der Sporttaucher, der Russischen Konföderation der Unterwasseraktivitäten und der Technodinamika Holding.