Rosoboronexport hilft bei der Restaurierung von Flugzeugen Zeit des 2. Weltkriegs

Rosoboronexport hilft bei der Restaurierung von Flugzeugen Zeit des 2. Weltkriegs

 

Rosoboronexport  unterstützt das Zentrale Museum der Luftwaffe (Monino, Gebiet Moskau) bei der Restaurierung von sechs Flugzeugen aus der Zeit des 2. Weltkrieges. Die Arbeiten sind dem 70. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg 1941/1945 gewidmet.

Aus den Mitteln von Rosoboronexport sind der Langstreckenbomber DB-3, der Hochgeschwindigkeits-Frontbomber SB, der Sturzbomber Pe-2,  der Frontbomber Tu-2 und die amerikanischen Bomber B-25 und A-20, die an die UdSSR  als Lend-Lease geliefert wurden, wiederhergestellt  worden.
 
Heute beherbergt das Zentrale Museum der Luftwaffe in Monino eine einzigartige Sammlung von Luftfahrzeugtechnik, die alle Entwicklungsetappen der heimischen Luftfahrtindustrie veranschaulichen.

„Eine große Erfahrung, die von Generationen herausragender Flugzeugkonstrukteure angesammelt wurde, ermöglicht es Russland heute, seine Führungsposition in der High-Tech-Luftfahrtbranche zu bewahren. Wir freuen uns, einen Beitrag zur Erhaltung der wertvollen Exponate zu leisten, die Aufschluss über die Arbeit und Heldentat von Zehntausenden von Menschen geben und unsere zukünftigen Flugzeugbauer und Piloten begeistern werden“, - sagte der Generaldirektor von Rosoboronexport Anatolij Issajkin.

Das Unternehmen plant, auch weiterhin das Museum zu unterstützen. 2015 wird die Restaurierung des ersten sowjetischen Ganzmetallflugzeuges ANT-2, des militärischen Transportflugzeuges Li-2 sowie der Jagdflugzeuge Jak-17 und MiG-21 BIS durchgeführt werden. Geplant ist auch die Arbeit am britischen Jagdflugzeug Sopwith Triplane, das im Mai 1917 für Tests nach Russland überführt wurde und nun eines von weltweit nur zwei erhaltenen Exemplaren ist.

Zum Jahrestag des Sieges über Nazideutschland wird im Museum die Restaurierung des Frontkämpfers La-7, mit dem das berühmte Fliegerass Iwan Kozhedub gekämpft hatte, abgeschlossen werden. Das Flugzeug wird mit Sicherheit für Fans der Luftfahrt und der Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges von Interesse sein.



Sowjetische Bomber, die mit der Unterstützung von Rosoboronexport restauriert wurden:

Der DB-3 ist der erste sowjetische Langstreckenbomber, der unter der Leitung von Sergei Iljuschin entwickelt wurde. Die Serienproduktion begann im Jahr 1936, insgesamt wurden 6735 Flugzeuge aller Modifikationen, einschließlich der DB-3F (IL-4) hergestellt. Es war nämlich die DB-3, mit der die Piloten der Baltischen Flotte, bestehend aus 15 Besatzungen, den ersten Bombenangriff auf Berlin in der Nacht vom 8. August 1941 geflogen hatten. Eine Reihe von Bombenangriffe auf die Hauptstadt des Reiches dauerte bis zum 5. September und hatte eine starke psychologische Wirkung auf Deutschland.

Der SB (ANT-40) ist der erste sowjetische Frontbomber des Tupolew-Konstruktionsbüros, dessen Produktion im Jahr 1934 begann. Es wurden 6831 Flugzeuge aller Modifikationen gebaut. Die Hochgeschwindigkeits-Frontbomber SB nahmen am spanischen Bürgerkrieg teil, kämpften auf dem Halkin-Gol und im sowjetisch-finnischen Krieg. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges bestanden die Frontbomber-Fliegerkräfte zu 94% aus Flugzeugen SB.

Der Pe-2 ist der am meisten produzierte sowjetische Frontsturzbomber des Zweiten Weltkriegs. Er wurde unter der Leitung von Wladimir Petljakow entwickelt. Die Serienproduktion begann im Jahr 1940, es wurden über 11.400 Flugzeuge diesen Typs hergestellt. Der zweifache Held der Sowjetunion, Generalmajor Iwan Polbin hatte für die Pe-2 eine effektive Taktik, genannt „Polbin-Kreisel“, erfunden. Nachdem eine Gruppe von 9 Flugzeugen das Ziel anflog, bildeten die Bomber einen Kreis, führten auf das Ziel hintereinander Sturzangriffe aus und deckten sich gegenseitig ab. Dies sorgte für eine ununterbrochene Feuerwirkung auf kleine und gut geschützte Ziele.

Der TU-2 war seiner Leistung nach der beste sowjetische taktische Bomber des Zweiten Weltkriegs. Das unter der Leitung von Andrej Tupolew entwickelte Flugzeug wurde mit einer Unterbrechung seit 1942 hergestellt. Wegen Schwierigkeiten der Kriegszeit wurden bis Kriegsende nur rund 800 Bomber und in den Nachkriegsjahren - weitere 2527 gebaut. Der TU-2 war eine Art „Brücke“ zwischen der Kolbenmotort- und Jet-Bombern. Auf seiner Basis wurde der erste sowjetische Düsenbomber – der Tu-12 – gebaut.