“Rosoboronexport“ stellt die Militärtechnik in Indonesien vor

“Rosoboronexport“ stellt die Militärtechnik in Indonesien vor

 

“Rosoboronexport“ (Teil der Staatskorporation „Rostec“)  stellt auf der Waffenausstellung Indo Defence-2014 fortschrittliche Militärtechnik  für die indonesischen Streitkräfte vor.

Die Internationale Ausstellung für  Waffen und Militärtechnik Indo Defence-2014 findet vom 5.-8. November in Jakarta (Indonesien) statt.

Laut einer Pressemitteilung des Unternehmens wird im Zuge der Ausstellung mit der Unterstützung von „Rosoboronexport“  der Kampfschützenpanzer BMP-3F der Marine-Corps Indonesiens gezeigt werden. Der russische Sonderwaffenexporteur ist bereit, zusätzliche Chargen von diesen Maschinen sowie Militärtransporthubschrauber des Typs Mi-8/17, die bereits mit Erfolg von den indonesischen Streitkräften eingesetzt werden, zu liefern.

„Unsere indonesischen Partner sind sowohl am den Zukauf von Technik, die  bereits im Dienstgebrauch ist, als auch an den neuesten Modellen aus der russischen Produktion interessiert. Dies gilt insbesondere für die Luftwaffen-  und Heerestechnik.  Wir setzen aber weiterhin fort,  die Marinetechnik und Luftverteidigungsgeräte aktiv zu fördern“, - sagte Nikolai Dimidjuk,  der Direktor von „Rosoboronexport“ für Sonderaufgaben, Leiter der Unternehmensdelegation auf der Ausstellung.

Wir sind zur Produktionskooperation mit den indonesischen Verteidigungsunternehmen völlig bereit

Nikolai Dimidjuk, Direktor Von „Rosoboronexport“ Für Sonderaufgaben

Das indonesische Militär zeigt auch Interesse für die neuesten Mehrzweckjagdflugzeuge des Typs Su-35, Militärtransportflugzeuge des Typs Il-76MD-90A, BTR-80A-Schützenpanzerwagen, das automatisierte Selbstfahrartilleriesystem „Wena“, die neuesten Gleisketten-Schwimmfahrzeuge PTS-4,  Panzerabwehrraketensysteme des Typs „Kornet- EM“, Flugabwehr-Raketen-Systeme „Panzir-S1“, diesel-elektro U-Boote und Anti-Schiff-Raketen „Jachont“.

Während der Ausstellung wird von russischen Experten eine Präsentation eines integrierten Sicherheitssystems für große Verwaltungseinheiten, kritische Einrichtungen und Staatsgrenzen abgehalten werden, dessen Kern das automatisierte System „Sichere Stadt“ ist. Bei der Präsentation werden spezielle technische Geräte für Strafverfolgungs- und Anti-Terror-Einheiten vorgestellt werden.

Bei den Verhandlungen wird außerdem die Möglichkeit einer Lieferung von Simulatoren für russische Flugzeuge und Hubschrauber diskutiert werden. Es wird auch die Aussicht zur Schaffung von Aftersales-Service-Zentren für die zuvor  gelieferte Technik mit Rücksicht auf Erfahrungen mit solchen Zentren in Malaysia und Südkorea erwogen werden.

„Mit den indonesischen Partnern werden keine bloßen Lieferungen von Fertigprodukten diskutiert. Wir sind zur Produktionskooperation mit einheimischen Verteidigungsunternehmen völlig bereit, was den modernen Entwicklungstrends des internationalen Waffenmarktes  entspricht“, - sagte Nikolai Dimidjuk.

Derzeit verfügt die indonesische Armee über eine größere Anzahl der in Russland hergestellten Militärtechnik. Im Zeitraum von 1992 bis 2013 lieferte Russland nach Indonesien Jagdflugzeuge der Typen Su-27 und Su-30, Hubschrauber der Typen Mi-35P und Mi-17V-5, BTR-80A-Schützenpanzerwagen und BMP-3F-Kampfschützenpanzer, eine Charge von Kalaschnikows der „hundertsten“ Serie und eine Reihe weiterer Kriegstechnik und Waffen. In der Bewaffnung der indonesischen Armee bleiben einige sowjetische Modelle, darunter die Amphibienpanzer PT-76.