„Tornado“ löst „Grad“ ab

„Tornado“ löst „Grad“ ab


Die russische Armee wird neue Mehrfachraketenwerfer der neuen Generation erhalten. Das Verteitigungsministerium hat vor, die neuesten Mehrfachraketenwerfer „Tornado-G“ und „Tornado-S“ schon 2013 zu beschaffen. Der Auftragsumfang wird nicht präzisiert. Für 2013 wurden schon die Geschoße des Mehrfachraketenwerfers „Tornado-G“ ausgeschrieben, der die alten Systeme „Grad“ ersetzen soll.

Das russische Heer hat heute folgende Systeme im Einsatz: „Grad“ (Kaliber 122 mm), „Uragan“ (Kaliber 220 mm), „Smertsch“ (Kaliber 300 mm). Die neueren Versionen der Mehrfachraketenwerfer „Tornado-G“, „Uragan-1M“ und „Tornado-S“ werden momentan den staatlichen Prüfungen unterzogen.

Über die Wiederaufnahme der Beschaffung der neuesten Mehrfachraketenwerfsysteme – „Tornado-G“ durch das Verteitigungsministerium der Russischen Föderation hat der Generaldirektor des Entwicklungsunternehmens „Wissenschafts- und Produktionsvereinigung „Splaw“ Nikolaj Makarowez berichtet. Die Exporte sind nicht ausgeschlossen. Man habe mit den staalichen Prüfungen abzuschließen und die Exportbescheinigung zu erhalten, dann wolle man sehen, so die RIA Novosti. Makarowez teilte mit, dass die staatlichen Prüfungen von „Tornado-G“ in der ersten Jahreshälfte 2013 abgeschlossen würden.

Im September 2012 hat der Oberkommandierender der Landstreitkräfte Generaloberst Wladimir Tschirkin erklärt, die Mehrfachraketenwerfsysteme – „Tornado-G“ und „Tornado-S“ würden bei den Raketenartillerieteilen der Landstreitkräfte bis 2015 eingeführt. 

„Tornado-G“ ist ein modernisierter Mehrfachraketenwerfer, der auf der Basis des Raketenwerfers „Grad“ entwickelt wurde. „Tornado-G“ unterscheidet sich vom Vorgänger durch die erhöhte Reichweite, stärkere Munition, automatisierte Leit- und Visiersysteme, topographische Einmessung und Navigation. Dank den Neueinführungen kann das System die Kampfaufgaben völlig autonom erfüllen. Die automatisierten Leitsysteme reduzieren die Steuerzyklusdauer ums 5-fache,  erhöhen den Völligkeitsgrad und die Zeitgerechtigkeit der Informationen über den Gegner ums 4-fache, den Schaden ums 2,5-fache. „Tornado-G“ verschießt die Raketen im Kaliber 122 mm und ist bestimmt für die Vernichtung und Bekämpfung von Truppen,  Panzerzielen, Artillerie- und Granatwerferbatterien und Gefechtsständen. Den früheren Berichten zufolge sollte der Mehrfachraketenwerfer in drei Versionen „G“, „U“ und „S“ für die Raketen des Kalibers 122 mm, 220 mm und 300 mm sinngemäß hergestellt werden. Das System wurde vom föderalen staatlichen Einheitsunternehmen „Staatlicher wissenschaftlicher Produktionsbetrieb „Splaw“ entwickelt, der zur Holding „Technologii maschinostrojenija“ (ein Teil von „Rostechnologii“) gehört.