04 Nov 2017

Rostec hat den Prototyp des ersten russischen Implantats aus den Mischwerkstoffen auf Kohlenstoff-Basis ausgestellt

 

Rostec hat im Rahmen der Ausstellung unter dem Motto „Das zukunftsorientierte Russland“ die Implantate aus den Mischwerkstoffen auf Kohlenstoff-Basis für Korrektur der Menschenskelettdefekte zum ersten Mal ausgestellt. In der Welt gibt es keine Analoge derzeit.

Die Implantate werden aus den Mischwerkstoffen auf Kohlenstoff-Basis mit den programmierbaren biomechanischen Daten nach einem Verfahren, das durch die Schwabe-Holding der Rostec entwickelt wurde, produziert. Nach der sachkundigen Bewertung müssen die Kosten der medizinischen Fabrikate aus den Mischwerkstoffen auf Kohlenstoff-Basis um den 1,5– bis 2-Fache unter dem Preis der ausländischen metallkeramischen Analogen liegen, wobei ihre Lebensdauer ums 3,5– bis 4-Fache länger ist. Der Serienanlauf wird nach 2022 geplant.

Neben den Kosten haben die Fabrikate aus den Mischwerkstoffen auf Kohlenstoff-Basis auch einige weitere Vorteile in Vergleich zu den vorhandenen polymermetallkeramischen Implantate, die aktuell in der Medizin angewandt werden. Insbesondere, verfügen sie über eine höhere biologische Verträglichkeit, weil alle Gewebe des Menschenorganismus eine große Menge von Kohlenstoff enthalten.

„Die Rostec-Prioritätsprojekte sind auf die Sicherung der nationalen Souveränität Russlands und die Zuverlässigkeit im Bereich des Gesundheitswesens gezielt. Rostec kann auch heute wettbewerbsfähige Produkte aus dem Bereich des Gesundheitswesens zur Verfügung stellen. Nach unseren Prognosen, der Aufbau einer Produktion der Mischwerkstoffe auf Kohlenstoff-Basis und die Herstellung der Fabrikate daraus wird zum 2021-2022 möglich sein,“ so Herr Jewtuschenko, Oleg, der Exekutivdirektor der staatlichen Körperschaft Rostec.

Die Ausstellung „Das zukunftsorientierte Russland“ wurde durch das Industrieministerium Russlands veranstaltet, und Rostec hat nach dem Beschluss des Ministeriums die Verantwortung für die Konzeptentwicklung und für den Inhalt des Produktion-Stands übernommen.