Investitionen

Marcopolo

Ein Gemeinschaftsunternehmen von „KAMAZ“ und „Marcopolo“(Brasilien)

 

Im September 2011 unterzeichnete einer der größten Bushersteller weltweit – der brasilianische Konzern „Marcopolo“ und „KAMAZ“ den Gründungsvertrag eines Gemeinschaftsunternehmens auf paritätischer Grundlage zur Produktion von Kleinbussen.

Ziel der Gründung des Gemeinschaftsunternehmens war die Herstellung und der Verkauf von „Marcopolo“-Bussen auf „KAMAZ“-Chassis, die den Anforderungen zur Personenbeförderung in Russland und den GUS-Ländern, sowie der Euro-4 Norm entsprechen. Die Produktion findet auf dem Gelände des Tochterunternehmens von „KAMAZ“ und „NefAZ“ statt. Die geplante Produktionsleistung von 3000 Bussen pro Jahr soll 2016 erreicht werden.

Ziel des Gemeinschaftsunternehmens ist die Produktion eines Busses der Zukunft, dessen Hauptmerkmale die Sicherheit und Umweltfreundlichkeit sein sollen. 

Im Jahr 2011 wurde auf der „KomTrans“-Messe (größte Ausstellung von LKW’s, Bussen und Spezialfahrzeugen in Russland, den GUS-Ländern und in Osteuropa) der erste Bus-Prototyp vorgestellt. Er entspricht der Euro-4 Norm und ist mit Komponenten der weltgrößten Hersteller ausgestattet: Motor von „Cummins“, Schaltgetriebe von „ZF“, Achsen und Aufhängung von „Daimler“ und der Bremsanlage von “Knorr-Bremse“.

Es ist zu erwarten, dass das Gemeinschaftsunternehmen mit „Marcopolo“ mittelfristig den Aktienwert von „KAMAZ“ steigern wird. Das Vertriebsnetz weitet sich immer weiter aus: Saudi-Arabien, Indien, Chile und Nicaragua, sowie Iran, Sudan, Afghanistan, Angola, Venezuela und Panama gehören jetzt zu den von „Marcopolo“ belieferten Ländern.