МЕЖДУНАРОДНЫЙ
АВИАЦИОННО-КОСМИЧЕСКИЙ
САЛОН
18–23 ИЮЛЯ 2017
МОСКОВСКАЯ ОБЛАСТЬ, ЖУКОВСКИЙ
АЭРОДРОМ ЛИИ им. М.М. ГРОМОВА
ГЛАВНОЕ
СОБЫТИЕ
РОССИЙСКОЙ
АВИАЦИИ
XIII Международный авиационно-космический салон МАКС 2017 — одно из ключевых событий для международного авиастроения. Цель авиасалона — демонстрация достижений и высоких технологий промышленного комплекса России, а также открытости отечественного рынка для совместных проектов с зарубежными партнёрами. В МАКС 2017 принимают участие более 770 компаний, представляющих 30 стран мира. В рамках насыщенной выставочной программы зрителям будут представлены 116 летательных аппаратов, ещё 84 воздушных судна будут задействованы в летной программе. Своё мастерство покажут восемь пилотажных групп.
Über Rostec

Der Konzern „Kalaschnikow“

Entwickler und Hersteller von Selbstlade- und Scharfschützenwaffen, gelenkten Artilleriegranaten und verschiedenen zivilen Produkten

 

 

 

 

 

Website: http://www.kalashnikovconcern.com/

Der Konzern  „Kalaschnikow“  ist Russlands größter Entwickler und Hersteller von Selbstlade- und Scharfschützenwaffen, gelenkten Artilleriegranaten sowie einer breiten Palette von zivilen Produkten: Jagd- und Sportgewehren, Maschinen und Werkzeugen. Die Produktion wird weltweit  in 27 Länder, darunter in die USA, nach Großbritannien, Deutschland, Norwegen, Italien, Kanada, Kasachstan und Thailand exportiert. Der Generaldirektor ist Alexej Kriworutschko.

Geschichte des Unternehmens

Die Waffenschmiede, auf Basis derer die Holdinggesellschaft gegründet wurde, entstand bereits 1807 auf Befehl Zar Alexanders des Großen. Hier wurden alle Arten von Schusswaffen des 19. Und 20. Jahrhunderts hergestellt. Während des 2. Weltkrieges stellte das Werk in Izhevsk mehr Gewehre her, als alle deutschen Werke zusammen. Mehr als zwei Jahrhunderte fand hier eine Massenproduktion von Panzerabwehrwaffen, Flugzeugmaschinengewehren- und Kanonen, Pistolen, Revolvern sowie anderen Schusswaffen statt. 

Das Werk stellte auch die berühmten Kalaschnikow-Gewehre her, mit der nach wie vor Armeen und Spezialeinheiten auf der ganzen Welt ausgestattet werden. 1975 wurde die Produktionsvereinigung „Izhmash“ gegründet. 

2008 waren an die hundert juristische Personen Mitglieder dieser Vereinigung. Ein Teil von ihnen war beinahe insolvent. 2010 führte Rostec ein Audit des Unternehmens durch. Das Ergebnis fiel sehr ernüchternd aus: nur 32 der Unternehmen funktionierten noch, dennoch hatten diese mehrere Führungssebenen, doppelte Funktionen und hohe Betriebskosten. Die Summe der Verbindlichkeiten betrug 2011 – 19 Mrd. Rubel bei einer Kapazitätsauslastung von nur 20%. 

„Rostec“ beschloss die Umstrukturierung des Unternehmens durch Insolvenzanträge und Zusammenschließungen. Aufgabe dabei war es, das wissenschaftlich-technische Personal zu erhalten und das Unternehmen zum marktführenden Waffenhersteller zu formen. 

2011 wurde die „Wissenschafts- und Produktionsvereinigung Izhmash“ gegründet. Sanierungsmaßnahmen im Jahr 2011 brachten das Dreifache an Gewinn ein, und die Ausgaben wurden um 10% reduziert.

Dank dieser Maßnahmen konnte „Izhmash“ die Verluste reduzieren. Innerhalb kürzester Zeit wurde eine Finanzflusskontrolle, sowie Gehaltszahlungen an die Mitarbeiter und die Bezahlung laufender Rechnungen eingerichtet. 

Ebenfalls 2011 konnte man eine Steigerung in der Produktionsauslastung von 20% auf 70% erreichen. 

Durch die Erschließung neuer Märkte wurde ein deutliches Plus an Gewinn erzielt. Man konnte eine 50% Steigerung der Lieferumfänge in die USA vermerken, die 65% des Marktanteiles am Verkauf von Sport- und Jagdgewehren einnehmen. „Izmash“ beliefert 27 Länder. Dazu gehören die USA, Canada, Australien, Deutschland, das UK, Norwegen, Kasachstan, Thailand und VAE. 

Innerhalb von 9 Monaten stieg der Umsatz mit Deutschland um 77%, mit USA um 62%, mit Italien um 84%. Es wurden neue Verträge mit Neuseeland und der Ukraine geschlossen.

„Izhmash“ heute

„Izhmash“ orientiert sich auf die Herstellung von:
•   Kampfschusswaffen;
•   Sport- und Jagdwaffen;
•   Flugzeuggeschützen;
•   Präzisions-Artilleriewaffen;
•   Schusswaffen-Testanlagen;
•   Motorrädern;
•   Kleinfahrzeugen;
•   Werkzeugmaschinen;
•   Präzisionswerkzeugen.

90% der russischen Automatikwaffen und 95% der Scharfschützengewehre werden von „Izhmash“ produziert. 

Die Modernisierung des Unternehmens läuft noch an. 2012 ist eine Investition in Höhe von 200 Mio. Rubel in die Automatisierung der Produktionsabläufe vorgesehen. 

Es wurde auch ein Abkommen mit der Staatlichen Technischen Universität M.T. Kalaschnikow unterzeichnet. Die Universität ist die Hauptquelle für neue Ingenieure für das Unternehmen. 

Eine Legendäre Waffe

Die automatische Kalaschnikow ist das bekannteste Erzeugnis der NPO «Iszmash». Dank der genialen Einfachheit der Konstruktion und der unikalen Zusammensetzung der technischen Charakteristiken wurde die Kalaschnikow als beste Schusswaffe des XX Jahrhunderts anerkannt. Schon seit 65 Jahre ist die Kalaschnikow ein Symbol der Zuverlässigkeit und gehört nicht nur zur Ausrüstung der bewaffneten Kräfte unseres Landes, sondern auch in 106 anderen Staaten der Erde.

Heute produziert «Iszmash» schon die vierte Generation der automatischen Waffe Kalaschnikow – die АКs der «hunderter» Serie: АК-101, АК-102, АК-103, АК-104, АК-105. Gleichzeitig finden im Betrieb Modernisierungsarbeiten an der Standardwaffe der Russischen Armee - dem Automaten AK- 74 statt.

Ein anderes bekanntes Erzeugnis der NPO «Iszmash» sind Scharfschützengewehre. Ein halbes Jahrhundert lang schon ist das Scharfschützengewehr Dragunow die beste Waffe für Scharfschützen der Armee. Den Anforderungen von speziellen Sondereinheiten genügen die Gewehre SVDS, SV-98, SV-99 und SV-338. Es wird daran gearbeitet, neue Modifikationen von Scharfschützengewehren zu bauen. Im Verlauf vieler Jahre wurde «Iszmash» der führende russische Hersteller von Sportwaffen und es ist der einzige Betrieb, der Biathlongewehre herstellt. Mit dem Gewehr «Biathlon» sind viele bekannte Nationalsportler an den Start gegangen: Аlexander Tichonow, Аlexander Pripawlow, Vladimir Melanin, Viktor Mamatov, Valerij Medwedzev, Renata Safina, Svetlana Ischmuratova, Оlga Pyleva undАnnа Bogalij-Titovez. Heute starten mit dem verbesserten Gewehren von der NPO «Iszmaszh» die Sportler der ersten Auswahlmannschaft Russlands: Jevgenij Garanitschev, Jekatarina Glasyrina, Оlga Viluchina und Jana Romanova.

Entwicklungen
    
Seit dem Jahr 2011wird unter der Leitung des Hauptkonstrukteurs Vladimir Zlobin an der Entwicklung der automatischen Waffe Kalaschnikow der fünften Generation gearbeitet. Bei der Entwicklung der АК-12 gelang es den Konstrukteuren, die Ergonomie und die taktisch-technischen Charakteristiken wesentlich zu verbessern und die Waffe an die modernen Bedingungen einer Kampfführung anzupassen. Dabei wurden alle für die Kalaschnikow einmaligen Charakteristiken beibehalten: die einfache Konstruktion, die hohe Zuverlässigkeit, die einfache Handhabung und die relativ geringen Herstellungskosten. Die vorbereitenden Erprobungen der АК-12 begannen 2013/2014, die automatische Waffe wird von der Führung der Russischen Streitkräfte für die Bewaffnung zugelassen und geht in Serienproduktion. Die АК-12 wird eine universelle Plattform für die Entwicklung von 20 verschiedenen Modellvarianten werden, sowohl für den zivilen Bedarf, die militärische Verwendung und das Schießen mit Patronen der Kaliber 5,45х39 mm bis 7,62х51mm.

Auf Bestellung der Föderation für praktisches Schießen Russlands und in enger Zusammenarbeit mit Sportlern wurde im April 2012 im Konstruktions- und Technologiezentrum der NPO «Iszmash» die Sportwaffe «Saiga-12» Ausführung 340 entwickelt. Mit dem neuen Gewehr wurde die Mannschaft von Rostec Russischer Meister im praktischen Schießen und gewann Silber im angesehensten Wettkampf - bei den Schießweltmeisterschaften. Zu den letzten Entwicklungen auf dem Gebiet der zivilen, der Sport- und Jagdwaffen zählen: die neuen Modelle der Jagdwaffen «Los-10» und «Los-11», der Karabiner  «Saiga-9» mit Patronen 9х19 (ziviles Modell der Maschinenpostole «Vitjas -SN»), das Gewehr  «Saiga-12 Ausführung 340» für den praktischen Kampf, die Airsoft-Version АК-74М für das Training und Strikeball und viele andere.


Zum Holdingunternehmen gehören:

•    „Izhmash“ oAG, Udmurtien
•    „Izhevskij mashinostroitelnyj zavod“ oAG, Udmurtien
•    „Klimovskij spezializirovannyj patronnyj zavod“ oAG, Moskauer Region
•    „Nauchno-issledovatelskij technologicheskij institut Progress“ oAG, Udmurtien
•    „Vjatsko-Poljanskij mashinostroitelnyj zavod Molot“ oAG, Udmurtien
•   „Izhevskij mechanicheskij zavod“, Udmurtien
•   "Konstruktorskoe büro automatitcheskich linij Koschkina", oAG, Moskauer Region